Mit dem Auto sicher durch den Herbst

Die bunte Jahreszeit zeigt sich in Südtirol gerne von ihrer besten Seite. Klare Luft, sonnige Tage, Laub in allen Formen und Farben, zahlreiche Feste, Törggelen – unsere Region hat auch von September bis Dezember wahrlich viel zu bieten.

Allerdings kommen mit den kürzeren und kälteren Tagen auch eine Reihe von Risiken auf die Autofahrer zu. Rutschige Straßen, schlechte Sicht, Regen, Sturm und vieles mehr können schnell zu einem Unfall mit entsprechenden Folgeschäden führen.

Wir geben Ihnen ein paar einfache Tipps, wie Sie sicher und unbeschadet durch den Herbst kommen!

Wechseln Sie rechtzeitig Reifen und Wischblätter

„Haben ist besser als brauchen“ – wechseln sie deswegen frühzeitig die Reifen an Ihrem Auto. Die Faustregel lautet „O bis O“ also Oktober bis Ostern. Auch wenn das Wetter noch trocken und sonnig ist: im Schatten, unter Brücken oder auf Nordhängen kann sich das schnell ändern.

Kontrollieren sie auch die Wischblätter und wechseln Sie sie bei Bedarf unbedingt aus, denn umher wirbelnde Blätter und Staub hinterlassen einen Schmutzfilm auf den Scheiben, der in Kombination mit Wasser schnell die Sichtbarkeit stark reduziert. Rissige Gummilippen auf den Scheibenwischern machen die Situation dann oft nur schlimmer. Füllen Sie gleich auch das Wischwasser mit Frostschutzmittel auf. Sicher ist sicher.

 

Lichter kontrollieren

Durch die Lichtpflicht in Italien sind die Abblendlichter einer deutlich stärkeren Belastung ausgesetzt und verschleißen entsprechend früh. Oft bemerkt man gar nicht, dass ein Scheinwerfer nicht mehr richtig funktioniert. Kontrollieren sie deshalb regelmäßig vor dem Start, ob auch wirklich beide Seiten gleich hell und konstant leuchten. Das spart Ihnen auch das ein oder andere Verwarngeld.

 

Achten Sie auf Laub und Erde auf der Straße

Bei Schnee oder starkem Aquaplaning fährt man automatisch vorsichtig, aber Laub, oder die in Südtirol häufig von Traktoren und Anhängern auf die Straße gebrachte Erde sind ebenfalls ein starkes Schmiermittel und werden häufig unterschätzt. Bremswege verlängern sich, die Straßendecke ist nicht richtig zu erkennen (und damit auch keine evtl. vorhandenen Schlaglöcher) und abrupte Spurwechsel werden schnell zur Schleuderpartie. Fahren Sie deswegen umsichtig und vergrößern Sie den Abstand zum Vordermann.

Achten Sie auch auf Laub im Belüftungsschacht vor der Frontscheibe. Es verstopft den Wasserablauf und blockiert die Scheibenwischer.

 

Fahren bei Nebel

Im Herbst hat man es in Italien häufig mit Nebel zu tun. Das bedeutet: Fuß runter vom Gas und Nebelzusatzleuchten einschalten. Allerdings ist die Rückleuchte ziemlich hell und sollte deswegen nur eingeschaltet werden, wenn die Sicht unter 50m liegt. Die Höchstgeschwindigkeit sollte dann 50km nicht überschreiten.

Die Nebelscheinwerfer hingegen sind nicht so blendgefährlich und dürfen deswegen auch bei Regen oder Schneefall eingeschaltet werden.

 

Richtig verhalten bei Wildwechsel

Im Herbst sind Wildtiere besonders aktiv. Achten Sie auf die Wildwechsel-Schilder, aber seien sie auch andernorts stets auf der Hut. Wenn Sie Tiere am Wegesrand stehen sehen, bremsen Sie ab, hupen Sie und verwenden Sie das Aufblendlicht.

Sollten die Tiere über die Straße laufen (oder auf der Straße stehen) und ein Zusammenstoß wahrscheinlich sein: bremsen Sie ab, aber weichen Sie NICHT aus. Wild neigt dazu, in letzter Sekunde noch die Richtung zu wechseln. Ein Ausweichen birgt also einerseits die Gefahr, gerade deswegen das Tier zu treffen, andererseits steigt das Risiko immens, dass Ihr Wagen schleudert, auf die Gegenfahrbahn gerät oder von der Fahrbahn abkommt. Auf Passstraßen keine gute Alternative.

Sollte es zum Aufprall kommen, sichern Sie unbedingt zuerst die Unfallstelle ab und kümmern Sie sich dann um evtl. Verletzte. Verständigen Sie die Polizei und auch den örtlichen Jagd-Revierleiter. Haben Sie übrigens gewusst, dass - rechtlich gesehen - das Tier anschließend Ihnen gehört?

Schäden an Leitplanken und anderen Fahrzeugen übernimmt nach einem Wildunfall die Haftpflicht-Versicherung. Schäden am eigenen Fahrzeug deckt die Vollkaskoversicherung ab. Sollten Sie keine solche Versicherung haben, empfehlen wir eine Wildzusatzversicherung, die für einen sehr geringen Aufpreis den Schaden am Auto bei einem nachgewiesenen Wildschaden übernimmt.

 

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